ÜBER UNS

Der Wiener Motettenchor, 1957 von Bernhard Klebel (1936 – 2013) gegründet und bis 1988 unter seiner Leitung, hatte zunächst die Verbreitung der noch eher unbekannten „Alten Musik“ sowohl im Instrumental- wie im Vokalbereich zum Ziel. Die Konzertreihe „Alte Musik an Historischen Stätten“, gemeinsam mit dem Ensemble „Musica Antiqua“, bildete die Basis für das Repertoire. Daneben wurde auch moderne Chormusik gepflegt, inklusive einiger Uraufführungen. Größere klassische und romantische Chorwerke wurden vor allem in Zusammenarbeit mit anderen Chören aufgeführt.

Unter jeder Chorleitung verschoben sich die Schwerpunkte etwas, auch wenn die Alte Musik ein Herzstück blieb. Die Popularisierung und Professionalisierung dieses Genres hin zu solistischer Aufführungspraxis veranlassten den Chor immer wieder, nach neuen Nischen und neuer Originalität abseits vom „Mainstream“ zu suchen. In der Ära Fußenegger waren dies insbesondere die Werke von Komponistinnen – darunter wieder einige Erst- und Uraufführungen, z.B. von Elisabeth Naske, Johanna Doderer, Elisabeth Harnik – und hierzulande wenig bekannte und kaum aufgeführte Musik aus verschiedenen Ländern.

Seit September 2011 gibt Andreas Peterl im Wiener Motettenchor den Ton an.